Re: USB- Was ein Jammer - Neues Jahr, neue Drucker

Allgemein April 15th, 2008

druckerLinux und mein CUPS unterstützen USB. Damit kann man dann den
> Drucker über IPP (Internet Printing Protocol) im Netz anbieten.
Das reicht aber noch lange nicht, solange bei USB jeder Hersteller sein
eigenes Süppchen kocht und “hinter” dem USB-Anschluß auf Geräteebene
sein eigenes, nur zu sich selbst kompatibles (und noch nicht mal
zwischen zwei Firmwareversionen EIN UND DESSELBEN DRUCKERMODELLS
beibehaltenes, habe das neulich bei einem HP 930C erleben “dürfen”)
Egotrip-Protokoll fährt.
Es fehlt halt sowas wie ein allgemeiner Standard zum Ansteuern von
Druckern per USB (auf den dann ja meinetwegen jeder Hersteller seine
eigenen Steuerzeichen draufpacken könnte), wie es beim guten alten
Parallelport der Normalfall ist.
Mal abgesehen von GDI-Druckern (die sowieso schon vom Ansatz her
einfach nur Krampf sind und daher hier einfach mal ausgeklammert
werden) kriegt man da mit einer in den meisten Betriebssystemen und
Anwendungen vorhandenen Ansteuerung für einen
Laserjet/Deskjet/Postscript/EpsonLQ Drucker den jeweiligen Drucker
zumindest in den Grundfunktionen brauchbar zum Laufen.
Bei USB hingegen ist oftmals zwischen der im USB- und im
Parallelportmodus verwendeten “Druckersprache” EIN UND DESSELBEN
GERÄTES das Unterste zuoberst gekehrt worden, so daß es nicht mal mehr
problemlos möglich ist, einen am USB hängenden Drucker einfach auf PC A
als Drucker freizugeben und von PC B aus (mit dem Originaltreiber des
Herstellers) anzusteuern.
Beispiel: wieder mal der DJ930C, der bei Anschluß via Parport absolut
problemlos auch als Drucker im Netz tat, nach Anschluß via USB hingegen
nur noch von dem PC aus, an dem er direkt dran hing, halbwegs sinnvolle
Ausdrucke produzierte; jeglicher Versuch eines Druckens übers Netz
endete in Dutzenden von Seiten voller “Schrottzeichen” mit gelegentlich
mal ein, zwei lesbaren Zeilen dazwischen.

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