Re: Wollte die EU nicht Nachfuellbarkeit durchsetzen? - InkTec gibt im Patentstreit über Drucker…

Allgemein August 6th, 2008

druckerreis, zu dem heute Drucker verkauft werden, deckt vielleicht
> gerade eben die Kosten für Produktion, Transport und Lagerung.
> Weitere Kosten wie z.B. Forschung und Entwicklung müssen über die
> Verbrauchsmaterialien wieder herein geholt werden!
Sorry, aber das ist deren Problem. Wenn sie meinen, ihre Geräte zu
Dumpingpreisen in den Markt drücken zu müssen, ohne die tatsächlichen
Kosten
damit zu decken, sollen sie auch zusehen, wie sie damit
hinterher zurechtkommen und nicht per Patentrecht ein Monopol auf das
Verbrauchsmaterial für ihre Geräte durchdrücken. Denn nichts anderes
ist es, wenn sie ihre Geräte so auslegen, daß sie auf bestimmte
Substanzen angewiesen sind, zugleich anderen die Beimischung
derselben verbieten. Es zeugt von wirklich erfolgreicher Lobbyarbeit,
wenn ein solch absurdes und dem Wettbewerb zuwiderlaufendes
Geschäftskonzept fast weltweit durchsetzbar ist. Irgendwas ist bei
der
Gesetzgebung da gründlich schief gelaufen, und Konsument sowie
Umwelt dürfen es mit sinnlos hohen Folgekosten und Bergen an
Elektronikschrott ausbaden. Mancher Drucker ist neu fast billiger zu
beschaffen, als seine Nachfülltinte vom Originalhersteller. Wen
wundert es, wenn dann gleich das ganze Gerät auf dem Schrott landet,
wenn
die Patrone leergedruckt ist?
Aber HP hat sich schon immer solche Sachen erlaubt, ich erinnere nur
mal an die auf mysteriöse Weise verschwundene Unterstützung ihrer
Geräte mit HPGL1 auf allen Windows-Systemen nach 9x, woraufhin
zwangsläufig containerweise voll funktionsfähige Stift- und
Schneidplotter in die Verschrottung wanderten.
Da fällt href=”http://megapixel-forum.de/f48/epson-farbdrucker-f-r-plakate-im-a3-format-997/”>mir nur noch ein: Pfui Deibel.
Ron.

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