Re: Korrekt! Eine Analogie auf die Drucker-Industrie - Nintendo senkt Preis für GameCube
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> > Mich deucht, daß die Konsolen vor einer ähnlichen Entwicklung wie die
> > Drucker stehen: Einstmals waren das teure Kisten, mit halbwegs
> > akzeptablen Preisen für Nachfüllpatronen, bis irgendwann einmal die
> > Unternehmenslenker auf die Idee kamen, die Leute für das bluten zu
> > lassen, wofür sie eigentlich den Drucker benötigen: Um die chronisch
> > leeren Farbpatronen durch neue zu ersetzen.
>
> mich dünkt, dass das bei den konsolen schon länger so ist als bei den
> druckern, also wirklich nix neues
Du verwechselst den absoluten mit dem realtiven Preis. Relativ
betrachtet waren Konsolen schon immer verhältnismäßig günstig, denn
es kommt immer auf das Bezugssystem an, absolut betrachtet - und da
vor allem bezogen auf die preisliche Einstigeshürde - ist die jetzige
Entwicklung ein Novum.
Nimm nur die PS-2 als Beispiel: Die fing bei bald 1000 DM an, und
deren Preis wurde dann langsam heruntergeschraubt. Genau darum geht
es aber nicht, sondern, daß man nun schon Hardware erstehen kann,
die, ohne lange - ein Jahr etwa - auf dem Markt zu sein, schon für
lau zu haben ist. Das ist der kleine, aber feine Unterschied.
Auch Deine Beispiel verfangen nur mäßig. Rassierer waren einstmals
äußerst teure Gerätschaften, wobei hier mehr die industrielle
Fertigung für den Massenmarkt eine Rolle spielt, insofern das der
einzige Berührungspunkt ist, wenn auch bei MS der Fall wieder einmal
anders liegt, nämlich MS muß sich mit der X-Box erst noch
durchsetzen, während Gilette und Konsorten ähnlich wie Cola und Pepsi
einen rouinösen Stellungskrieg führen, da alle Margen ausgereizt
sind.
Ähnlich falsch liegt es mit der d-box: Sie ist kein wirkliches
Kaufargument, mehr eine Dreingabe für Premiere-Abonnenten. Sie hat
ihre eigentlichen Ziele, den Massenmarkt zu bedienen und als
Einstiegselektronik für das digitale Fernsehen zu dienen, verfehlt.
Zeus
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