Re: PDF über einen virtuellen Drucker macht *technisch gesehen* mehr Sinn? - Bericht: Microsoft erwartet Kartellklage…
> > Das ist richtig. Marktwirtschaftlich sieht es aber so aus: Wenn
> > Office PDF exportieren kann, geht der Markt für Adobe kaputt. Und in
> > ein paar Jahren, wenn Microsoft auf diese Weise einen proprietären
> > PDF-Ersatz durchgesetzt hat, ist dann auch der Anwender der
> > Gelackmeierte.
> Wie denn? Der Anwender hätte doch die freie Wahl gehabt, ob er PDF
> oder XPS erzeugt…
Nicht wenn Microsoft erst Adobes Produkte durch eigene kostenlose
Alternativen aus dem Markt drängt und anschließend irgendwann den
PDF-Support wieder rauskickt.
> > Davon mal abgesehen bin ich der Meinung, dass technisch gesehen ein
> > PDF-Export über einen virtuellen Drucker sowieso mehr Sinn macht.
> Von der Metapher her vielleicht. Gerade technisch gesehen macht es
> aber *keinen* Sinn. Die verwendeten PostScript-Druckertreiber
> beherrschen z.B. keine Transparenzen, weswegen damit erzeugte
> PDF-Dateien nicht dem Original entsprechen und auch von der
> Dateigröße her suboptimal sind…nur mal als Beispiel. Darüber hinaus
> können Metainformationen wie Hyperlinks nur über umständliche
> Lösungen hineingebracht werden.
>
> Technisch gesehen, ist ein Export-Filter immer noch die beste Lösung.
Ich finde eher, dass so etwas in einem Format wie PDF eigentlich nix
verloren hat. Die Frage ist natürlich auch, über welches PDF wir hier
reden. Das von der ISO standardisierte PDF ist nur eine Teilmenge des
aktuellen Adobe-PDFs. Sachen wie Transparenzen sind da absichtlich
nicht enthalten.
Leave a Reply
You must be logged in to post a comment.